Physiotherapie | Im Hause | Im Heim

Soziale Prognose

Hausbesuche oder Besuche in Pflegeeinrichtungen werden aufgrund der demographischen Entwicklung und der knappen finanziellen Mittel im Gesundheitswesen in Zukunft einen höheren Stellenwert einnehmen.
Dafür sprechen folgende Fakten:
• Kostendämpfung durch Schnellstmögliche Entlassung nach Klinikaufenthalten
• Vermeidung von Aufenthalten in Pflegeeinrichtungen
• Altersarmut

 

Behandlungsziele/Wirkungsweise

Entwicklung von Strategien zur Bewältigung des Alltages mit so wenig fremder Hilfe wie möglich
Versorgung und Gewöhnung an etwaige Hilfsmittel ( z. B. Rollatoren, Rollstühle, Strumpf-Anziehhilfen, Haltegriffe, Sitze, usw.)
Unterstützung pflegender Angehöriger mit Anleitung zum Handling, zur Lagerung und zum Transfer
Integration in das soziale Umfeld durch konkrete Erarbeitung und Einübung von Bewegungsabläufen dafür
(Auto-Transfer etc. )
Herabsenken von Angstschwellen durch Mobilitäts- und Sicherheitstraining (Treppen steigen, Drehen, Betttransfer)
Motivation durch Trainingserfolge

„Wir können weder verhindern,
dass wir alt werden
noch,
dass wir sterben.
Wir können
etwas dazu beitragen,
dass es in Würde geschieht.“
(W. Maier-Léger 2010)

 

Indikation

• Nach kurzfristiger Immobilität z. B. nach OP oder akuter Krankheit
• Langfristige Immobilität durch chronisch fortschreitende Erkrankung
• Hohes Alter

 

Hausbesuch

Bei Bedarf von Therapie zur Bewältigung des täglichen Lebens, sobald ein Mensch sein häusliches Umfeld nicht mehr verlassen kann.
Zur Entlastung pflegender Angehöriger
Zur Förderung der größtmöglichen Selbständigkeit bei den Alltagsanforderungen

 

Heimbesuch

Bei Kurzzeitpflege mit dem Ziel zur Rückkehr in das häusliche Umfeld
Zur Stabilisierung und Rehabilitierung im neuen Umfeld
Zur Erhaltung der Pflegefähigkeit
Das Pflegepersonal hat entgegen anderer Ansichten weder die Ausbildung noch die zeitlichen Möglichkeiten, um diese Maßnahmen durchführen zu können.

 

Information

Physiotherapie im Hause oder im Heim (einer Pflegeeinrichtung) ermöglichen dem Pflegebedürftigen unter Umständen eine Erleichterung und Stabilisierung in der neuen Situation.
Sie wird in der Regel vom Arzt verordnet.
Bei Bedarf kann das Engagement der Angehörigen eine Rolle spielen, wenn diese Rücksprache mit dem Pflegepersonal und/oder dem Hausarzt halten.
Behandlungszeit: ca. 15 – 30 Minuten je nach Verordnung (PT, KG ZNS…)
Eine längere Behandlungszeit (z.B. Doppelbehandlung oder privat finanziert) ist für ältere Menschen manchmal empfehlenswert, weil sie langsamer sind.

Fragen Sie bei uns nach!

 

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