Ausgleichende Punkt- und Meridianbehandlung | auch: Stäbchenmassage

Entstehung/Methodik

In den 50iger Jahren entwickelte sich im Westen aus den Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin, bekannt durch die klassische Akupunktur, Shiatsu und Akupressur, auch die Ausgleichende Punkt- und Meridianmassage.
Durch das Streichen und Drücken der ausgewählter Meridiane
auf der Haut mittels eines Stäbchens – also ohne Nadeln – sollen die energetischen Flussbedingungen verbessert werden; auch mittels Akupressur bestimmter Akupunkturpunkte und Wärme – (Moxa) und Kühlungstechniken (Alkohol).
Eine individuelle Befragung des Patienten vor der Behandlung, eine Testung über die Zonen der Ohrakupunktur und die Erfahrung der Therapeutin bestimmen die Behandlungsvorgabe für den Einzelnen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der APM ist die sanfte Mobilisation vom Becken, der Wirbelsäule und den Gelenken der Arme und Beine, um „Undurchlässigkeiten“ aufzulösen.

 

Behandlungsziele/Wirkungsweise

Die traditionelle Medizin geht davon aus, dass alle körperlichen Beschwerden und psychischen Störungen eines Menschen auf eine unausgewogene Versorgung der Lebensenergie zurückzuführen sind.
Seit 5000 Jahren sind in Asien (China und Indien) „vernetzte Leitbahnen = Meridiane“ bekannt, in denen diese Energie, das „Qi“ oder „Prana“ fließt.
Aus diesem ganzheitlichen Ansatz heraus kann die APM auf sanfte Art und Weise das Ungleichgewicht zwischen den Meridianen ausgleichen.
Harmonisierung und der ungestörte energetische Fluss stellen die Grundlage für eine Verbesserung des Wohlbefindens eines Menschen dar.
Leben an sich findet seinen Ausdruck in der energetischen Spannung zwischen den Gegensätzen.
Gesundheit und Wohlbefinden ist die Kunst, zwischen diesen Polen (Yin und Yang) eine stetige Balance zu finden. 
(W. Maier-Léger 2010)
Wenn die Menschen nur halb so viel Sorgfalt darauf verwenden würden, gesund zu bleiben und verständig zu leben, wie sie heute darauf verwenden, um krank zu werden; die Hälfte ihrer Krankheiten bliebe ihnen erspart. 
(Sebastian Kneipp 1821 – 1897)

 

Ziele

Begradigung der Statik
Korrektur einzelner Gelenke und Wirbel
Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
Beeinflussung innerer Organe
Beeinflussung der chinesischen Meridiane und Funktionskreise

 

Indikationen

Die APM ist eine Möglichkeit, länger bestehende Beschwerden aufgrund des energetischen Ansatzes wieder in Bewegung zu bringen und eine positive Veränderung der Befindlichkeit zu herbeizuführen.
Erkrankungen der Wirbelsäule und aller Gelenke
Kopfschmerzen und Migräne
Dysfunktionen der inneren Organe
Herz-Kreislaufprobleme
Psychische Belastungen
Stressbedingte Beschwerden
Verspannungen
Alle Dysbalancen
Kalte Füße, kalte Hände
Für Ihr Wohlbefinden und Ihre Balance
Nicht behandelt werden akute Erkrankungen mit Fieber oder Notfall.

 

Information

Die Behandlung mit APM erfordert eine Weiterbildung der Therapeutin im Kurssystem mit Prüfung.
APM wird von den Krankenkassen nicht übernommen.
Um auf eine Umstimmung des gesamten Systems einwirken zu können, werden mehrere Behandlungen (3 bis 10) als Serie empfohlen.
Danach dienen größere Abstände zur Aufrechterhaltung des Energieflusses.
Behandlungsdauer: 50 bis 60 Minuten

 

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